„Ich zog das Klebeband von der Pappschachtel.“
So lautet der erste Satz der hierzulande mit dem Titel „Ein Hippie-Traum“ versehenen Neil-Young-Autobiographie „Waging Heavy Peace“.
Seit Tagen fasziniert mich dieser Anfangssatz. So sehr, dass ich noch gar nicht weitergelesen habe. Na ja, ein bisschen weiter schon. Ich weiß, was der Inhalt der Pappschachtel ist: eine Lokomotive. Wenn dies die Autobiografie von, sagen wir, Roky Erickson, dem LSD-gestählten Ex-Sänger der 13th Floor Elevators, wäre, so befände sich sicher etwas anderes in der Pappschachtel: Ein achtköpfiger Dämon käme womöglich daraus hervor oder ein Mann mit einem Zapfhahn als Nase. 
Notiz an mich selbst: Unbedingt eine Autobiografie schreiben, die damit beginnt, dass ich eine Pappschachtel öffne, aus der mir ein Mann mit einer Zapfhahn-Nase zuwinkt.

Neils Youngs neue, mit dem ulkigen Titel „Psychedelic Pill“ versehene Platte ist eine ähnlich angenehm unflotte Angelegenheit. Sie enthält ein acht Jahre langes Stück namens „Driftin’ Back“. Tatsächlich hört sich die Platte über weite Strecken an wie die musikalische Entsprechung zu jenen vielgedruckten Neil-Young-Fotos, die den Oldtimerliebhaber mit einem Fuß aufstampfend und das schüttere Haar schüttelnd bei der Exekution eines Gitarrensolos zeigen. Ziemlich toll also. Ich finde, Deerhoof, Ty Segall, Boss Hoss und Michael Kiwanuka können einpacken. Erst einpacken und sich dann warm anziehen. Opas forever!

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Unter dem Motto „Musiker und Lebensmittel: Was soll das?“ halte ich einen Vortrag an der Bad Sägeberger Pop-Akademie. Inhalt des Vortrags ist der unglückselige Glaube, im Herumhantieren mit Lebensmitteln auf Bühnen bestünde ein wie auch immer gearteter Mehrwert für die Live-Darbietung von Rockbands. Man muss es natürlich ganz klar sagen: Ziel des Herumwerfens von Lebensmitteln auf Club-, Arena- oder Festivalbühnen ist vorrangig, das Publikum tüchtig einzusauen. Ein gesellschaftskritischer Mehrwert hat hier allenfalls kollaterale Bedeutung. Ich glaube, die erste Band, bei der mir die Unsitte der Lebensmittelumherwerferei begegnet ist, waren die Psychobilly-Clowns King Kurt, die es sich in den Achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts zur Angewohnheit gemacht hatten, ihr Publikum mit Mehl zu bewerfen. Ich muss zugeben: Als junger Mann fand ich das damals recht fesch. 
Die meisten Bands setzen bei der Einsudelung ihres Publikums auf Alkohol. Populärstes Beispiel sind gegenwärtig wohl die Eurotrash-Surrealisten von Deichkind. Hier wird unter anderem eine sogenannte „Gin-Zitze“ zum Einsatz gebracht, was möglicherweise als kulturkritisches Statement zum Umgang der westlichen Gesellschaft mit Alkohol betrachtet werden kann.
Gestern erzählte mir ein Bekannter von einem sehr bizarren Fall von Lebensmittelbewurf durch Rockmusiker: Die Band Cobra Killer, so wusste der erprobte Konzertgänger zu berichten, bewerfe ihr Publikum mit ungekochten (!) Spaghetti. Dies dünkt mir einigermaßen seltsam. Bei gekochten Spaghetti mag mancher denken: „Na toll, jetzt haben mir die provokanten Schweine von Cobra Killer meine schöne Ralph-Lauren-Jacke eingesaut, die ich eigentlich morgen zur Entenjagd anziehen wollte. Vielleicht sollte ich die Entenjagd abblasen, ist doch sowieso entenverachtend. Danke, Cobra Killers, danke!“. Bei ungekochten Spaghetti indes denkt man sich doch allenfalls: „Doof, die werfen ja mit ungekochten Spaghetti.“
Es kann übrigens sein, dass es sich gar nicht um die Cobra Killer, sondern um irgendeine andere Band mit dem Wort „Cobra“ im Namen handelt. Das ist mir aber herzlich egal, Bands mit dem Wort „Cobra“ im Namen sind ohnehin blöd.

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Ich besuche ja eigentlich keine Festivals. Noch viel weniger gern jedenfalls als Trachtenumzüge im Bergischen Land oder Edelsteinbörsen in Mehrzweckhallen des Taunus. An diesem Wochenende jedoch gilt es eine Ausnahme zu machen: Zum zweiten Mal nämlich steigt vom 31. November bis zum 01. Dezember das Weekend-Festival in Köln. Schon im letzten Jahr veranstalteten meine Weggefährten Jan Lankisch und Jörg Waschat – damals noch in einem ehemaligen Kölner Kino – diese Musikerzusammenkunft der Sonderklasse. Und was gab es da nicht alles zu bestaunen: Der ebenso wort- wie tonmächtige Hippie-Popper Jochen Distelmeyer sagte wieder mal tolle Sachen wie „geil“ oder „stark“ und sang mit prachtvollem Tremolo etliche seiner schönsten Lieder und R. Stevie Moore, ein ebenso legendärer wie unbekannter Ü-Sechzig-Lo-Fi-Schrat, bot Zappaeskes feil, riss sich auf offener Bühne Haare aus seinem weißen Wallebart und wälzte sich gar auf dem Boden. Weitere tolle Auftritte gab es von Francoiz Breut, Thurston Moore, The Stepkids, Jacques Palminger und John Maus. Schön, wenn endlich mal statt Geld oder Ideenmagel guter Stil ein Festival-Programm dominiert und nicht wieder einfach nur Naheliegenschaften verwaltet werden!
In diesem Jahr ist das Programm gar noch besser: Neben dem Schlau-Popper Green Garthside alias Scritti Politti, dem Indie-Liebling Ty Segall, den Goldenen Zitronen, Deerhoof, Little Wings und dem hierzulande sonst verlässlich abwesenden James Yorkston dürfte vor allem der Auftritt des Ex-Pavement-Sängers Stephen Malkmus für überschwappendes Interesse sorgen, hat sich letzterer doch bereit erklärt, das (nicht nur in diesem Haushalt) hochgeschätzte CAN-Album „Ege Bamyasi“ von 1972 in Gänze aufzuführen. Ich habe „Ege Bamyasi“ früher sehr gerne zum Einschlafen gehört (hören Menschen noch Musik zum Einschlafen? Hören Menschen gar „Ege Bamyasi“ zum Einschlafen?? Wäre die Welt eine bessere, wenn sie allabendlich zu „Ege Bamyasi“ einschliefe???). Sollte man mich also mit der Stirn an die Wand gelehnt in irgendeiner Ecke vorfinden und aus gutturalem Schnarchen wachrütteln müssen, so ist weder alkoholischer Exzess noch Ödnis der Grund. 

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Bei einem Plausch für mein nächstes Buch gießt der berühmte Hutträger und selbsternannte Erleuchtungstrinker Udo Lindenberg Kaffee über mein Aufnahmegerät. Sein knapper Kommentar: „Ich hoffe, das Teil macht auch Unterwasseraufnahmen“. 

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Der junge Mann am linken Bühnenrand, dessen Foto man im Lexikon neben dem Begriff „Nerd“ abdrucken könnte, hält den vermutlich größten Schellenkranz in Händen, der je auf einer Bühne zu sehen war. Er könnte glatt hindurchspringen, denke ich kurz, aber nein, dazu ist er entschieden zu unterdurchblutet. Auch die anderen Gentlemen auf der Bühne wirken, als sei ihnen daran gelegen, das Stereotyp vom „blassen Briten“ nähren zu wollen. Doch die Musik, die sie gemeinsam ins Kölner Gebäude 9 blasen, ist von einer Lautstärke und Wucht, dass einem die Hosenbeine flattern wie im Windkanal der Apokalypse.
Django Django aus Edinburgh sind die beste neue Band 2012, und es ist schön, dass sich dieser Eindruck, den ich nach Hören ihres Albumdebüts hatte, im Konzert bestätigt. Ein wenig erstaunt mich, wie viele Leute sich auf diese Musik einigen können: Django Django werfen Exotika, Obscuro-Filmsoundtracks, Psychedelia, blassen Wimp-Indie-Pop, Syd Barrett, Art-Rock und Elektronika zusammen, wobei vermutlich vor allem letztere Zutat bei vielen für Begeisterung sorgt. Es ist auch diese Komponente ihrer Musik, die beim Auftritt am stärksten betont wird: Entsprechend ist das Tanzaufkommen im Saal. 
Randnotiz: Wenn britische oder amerikanische Musiker bei Deutschlandkonzerten ihrem Unvermögen in Bezug auf die deutsche Sprache Ausdruck verleihen, ist das meist sehr redundant. Warum auch sollten all die hierzulande konzertierenden Bands deutsch sprechen können? Dennoch ist die Folge solcher Geständnisse meist eine kurze Darbietung des schmalen Deutsch-Wortschatzes (in der Regel: „Bitte“, „Danke“ und „Bier“), sowie in der Folge massiver Herzenszuflug seitens des Publikums. Von mir aus sollen alle Bands das in Zukunft unterlassen. Ich akzeptiere ihre Unkenntnis. Django Django aber, die ebenfalls nicht von dieser Unsitte absehen, beherrschen wenigstens ein bislang noch nie in diesem Kontext vorgeführtes deutsches Wort: „Kugelschreiber“.

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Neue Alben:
Das Meiste, was ich hören muss, ist bedrückend banal. Wenn schon die Künstler ihre Arbeit nicht ordentlich machen, was soll ich denn dann von dem Mann erwarten, der meine Waschmaschine repariert?
Was deutsche Musik angeht, hat mir zuletzt eigentlich nur die neue Flowerpornoes-Platte titels „Ich mag Menschen wie ihr“ wirklich ins Herz gestochen. Keine Ahnung, wo Tom Liwa diese Lieder hernimmt, aber es muss ein sehr faszinierender Ort sein. Manchmal klingt er wie der ernstere Bruder von Kevin Ayers, der auch zitiert wird. Das Album ist deutlich psychedelischer als frühere Platten der Band, was ich sehr begrüße, wobei interessant wäre, mal von Liwa zu erfahren, wie er den Begriff „psychedelisch“ definiert. „Trau dem Hippie“, habe ich vor Jahren mal anderswo zu einer Flowerpornoes-Platte geschrieben. Das gilt noch immer.
Auch sehr gut gefällt mir das neue Klaus-Hoffmann-Album. Zu seinem Kölner Konzert bin ich nur deshalb nicht gegangen, weil mein Husten vermutlich den anderen Zuschauern (und womöglich dem Künstler) den Abend verdorben hätte. Klaus Hoffmann möchte ich nur äußerst ungern den Abend verderben, im Gegensatz zu, sagen wir, Xavier Naidoo. Was Hoffmann von den meisten anderen deutschen Liedermachern unterscheidet, ist, dass er so gar nichts Knarziges hat. Im Gegenteil: Manchem könnte es bei ihm vor lauter Süffigkeit sogar zuviel werden. Aber ich mag das sehr: Weißes, gestärktes Hemd, ausgebreitete Arme, sehnender Ton und eine CD voller Liebeslieder an Berlin – immer gerne. „Berliner Sonntag“ heißt die Platte.
Cody ChestnuTTs Album „The Headphone Masterpiece“ aus dem Jahr 2002 war eines meiner Lieblingsalben des vergangenen Jahrzehnts. ChestnuTT brachte hier aus der Not heraus zwei Welten zusammen: Siebziger-gefärbten Soul und Funk auf der einen und Lo-Fi auf der anderen Seite. Der Grund lag schlicht darin, dass der Mann seine genialischen, von Curtis Mayfield, Al Green und Sly Stone durchgeisterten Songs auf einem schlichten Mehrspurgerät aufgenommen hatte. Das Ergebnis klang unerhört und man hatte den Eindruck, dass sich hier ein Star in Stellung brachte. Trotzdem behaupteten nur Idioten, er hätte das Album noch einmal „richtig“ aufnehmen sollen, es hieß schließlich nicht umsonst „A Headphone Masterpiece“. Gemeinsam mit The Roots machte er aus seinem Song „The Seed“ einen der besten Konsens-Hits des Jahrzehnts, dann geschah: zehn Jahre fast nichts. Nun ist mit „Landing On A Hundred“ endlich die neue Platte des Seltsamen da. Auf den ersten Eindruck ist alles anders: Die 4-Spur-Verhuschtheit ist dahin, stattdessen klingt er nun wirklich wie ein Nachfahre der großen Soulmänner der Siebziger. Wattiges Schlagzeug und samtene Streicher prägen den Klang, darüber predigt der Mann, der noch auf dem Erstlingswerk misogynes Zeug wie „Bitch, I’m broke“ sang, von den Freuden der Zweisamkeit. Doch obwohl mir gerade die Rappeligkeit des Erstwerks so gefiel: ChestnuTT ist wieder ein ganz großes Album gelungen, das den Soul vergangener Zeiten gefressen hat ohne in Michael-Kiwanuka-esker Ehrerbietung zu erstarren. Große Empfehlung!

Natürlich wirft auch 2013 längst seine Schatten unter die Augen: Meine derzeit liebsten Irrsinns-Psychedeliker heißen Foxygen, ihr Albumdebüt (nach der EP „Take The Kids Off Broadway“) hat den schönen Titel „We Are The 21st Century Ambassadors of Peace & Magic“. Die Platte klingt wie sie heißt: als hätten sich die TV Personalities, Ween und MGMT in der Absicht zusammengetan, Raritäten von Bob Dylan, Sly & The Family Stone, den Stooges, Velvet Underground und Syd Barrett zu vertonen. Mit einem Querflötenspieler. Foxygen bestehen aus nur zwei Gentlemen: Jonathan Rado und Sam France (super Name!), die beide den Eindruck erwecken, ganztägig in Kaftans herumzuhängen und sich im bekifften Kopf obszöne Witze zu erzählen. Könnte groß werden!
Ganz anders, weil von beeindruckender Kathedralenhaftigkeit ist das neue Album der Manchester Meisterband I Am Kloot. Die Band wird gerne mal mit ihren Kollegen und Freunden von Elbow verglichen. Nun stehen Elbow in meiner Liste der „10 langweiligsten Bands der Jetztzeit“ ganz weit oben. Elbow machen, wie es mein Freund Marcus Bäcker einmal formulierte, Angebermusik. Elbow sollen von mir aus Politiker werden oder irgendwas mit Fair Trade machen, aber bitte keine Musik mehr. I Am Kloot hingegen haben etwas, das aus der Musik von Elbow herauszuhören mir möglicherweise durch diese aufgedunsenen Arrangements und blasierte Wichtigkeit nicht möglich ist. Man nennt es Humor. Schadet nie. „Let It All In“ jedenfalls heißt die wunderbare I-AM-Kloot-Platte, sie kommt im Januar.
Auch von Tocotronic gibt es Neues. Als ich deren jüngstes Werk erstmals im Auto hörte, war ich bald gezwungen, rechts ranzufahren, so sehr musste ich lachen. These: Wirklich große Musik sorgt nicht für wohliges Gutfinden, sondern zieht immer eine extreme Reaktion nach sich. Ich habe mich beim ersten Hören schon über viele Lieblingsplatten kaputtgelacht, weil darauf etwas passierte, was mir anfangs zu viel war. 

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Zu meinem Geburtstag schenken mir die beiden hochgeschätzten Erdmöbel-Mitglieder Ekimas und Wolfgang Proppe – mit denen ich gerade mein erstes Album aufzunehmen die Freude habe – die Autobiografie des Bläck-Fööss-Sängers Tommy Engel. Engel ist vermutlich der erste Popstar, den ich live bestaunen durfte. Es war bei einer – ja, tatsächlich – Autohauseinweihung in den späten Siebzigern. Mein Vater, ein gebürtiger Kölner und dem hiesigen Liedgut stets zugetan – nahm mich mit und besorgte mir sogar später noch Autogramme aller Bandmitglieder. Es sei hier kurz eingeflochten, dass die sorgsam produzierten Platten der Bläck Fööss aus den Siebziger und frühen Achtziger Jahre zum Vergnüglichsten gehören, was die deutsche Popmusik zu bieten hat. Dass das Kölsche Kultur-Treiben auch noch – beziehungsweise: gerade – im Jahr 2012 ganz schlimme, ins Unwesenhafte lappende Seiten hat, sollte sich allerdings auch von selbst verstehen. Mit Köln ist es ein bisschen wie mit Italien: Der Schrecken und die Schönheit scheinen einander fast zu bedingen.
Engels Autobiografie nun beginnt mit dem Satz: „Die ältesten Wurzeln meiner Familie väterlicherseits liegen im thüringischen Judenbach“. Ein eher klassischer Einstieg, aber kaum schlechter als Youngs-Trampolinsatz mit der zu entpackenden Pappschachtel.
Ich steige die Leseleiter empor und ziehe die Dylan-Autobiografie „Chronicles“ heraus. Erster Satz: „Lou Levy, der Boss der Plattenfirma Leeds Music, fuhr mit mir im Taxi zum Pythian Temple an der West 70th Street, um mir das winzige Tonstudio zu zeigen, in dem Bill Haley and His Comets „Rock Around the Clock“ aufgenommen hatten – dann weiter zu Jack Dempseys Restaurant Ecke 58th und Broadway, wo wir uns in einer Nische mit roten Lederpolstern und Blick aus dem Fenster setzten.“
Nebenbei stolpere ich über Raddatz Tagebücher, auch eine Art Autobiografie. Der erste Satz der Tagebücher: „Ein Tagebuch“.
Ich beschließe, dass meine Suche (nach was auch immer) zu nichts führt, steige wieder herab und gieße mir noch ein Glas Eierlikör ein. Draußen hupt ein Auto, die Kondensstreifen lassen den Himmel aussehen, als wäre jemand darauf Schlittschuh gelaufen. Tommy Engels Autobiografie endet mit dem Satz: „Und dann ist es gut, dann muss ich weiter“. Auch ich habe noch den letzten Satz meines neuen Pop-Tagebuchs zu schreiben. Letzte Sätze sind oft noch schwerer als erste Sätze. Manche sollen ja den letzten Satz sogar zuerst schreiben. Draußen hupte es wieder. Da mir nichts einfallen wollte, wendete ich mich den letzten, noch nicht ausgepackten Geburtstagsgeschenken zu. Einigermaßen willkürlich griff ich mir ein dunkelgrünes Paket heraus. Ich zog das Klebeband von der Pappschachtel.


 


Comments

12/14/2012 3:24pm

Na toll, dann ist die kleine Welt ja wieder beisammen ;-)

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01/09/2013 7:38am

danke.

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